Schwarzwald

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  I am a forest, and a night of dark trees: but he who is not afraid of my darkness, will find banks full of roses under my cypresses. – Friedrich Nietzsche These photographs were found on diaspora by him. All rights reserved of course.  

“Gewiss sind das Sterne”

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  Gewissheit, meiner grösster Feind. Und dabei sehnt es den Menschen stets nach Gewissheit. Wenn mir Gewissheit derart gegen den Magen geht, bin ich denn auch Mensch? Gewiss, ich bin mir selber auch zuwider, nur lernte ich zu scherzen. Aller Übel liegt Gewissheit zugrunde: Die Angst bei Kommendem, die Rache bei Verlorenem, die Hochmut bei…
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Zara und L(i)eben

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  Auszug aus Nietzsche: Biographie seines Denkens (2000) von Rüdiger Safranski. „Hat Nietzsche deshalb – weil er merkte, dass er das Entscheidende noch nicht richtig zur Sprache gebracht hat – Anfang 1885 noch ein viertes Zarathustra-Buch verfasst, obwohl er doch nach Beendigung des dritten Buches überzeugt war, mit seinem Zarathustra fertig zu sein? Doch auch…
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Manifest des Ästhetizismus

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  Vorwort: Die Synthese von kosmischen Gesetzmässigkeiten mündet in (der) Schönheit. Die Schönheit ist die Verkörperung des ästhetischen Ideals. Unter Ästhetik fällt Wahrnehmung, Empfinden und Sinnlichkeit. Die ästhetistische Schönheit versteht sich somit sinnlich. Das Mittel der Ästhetik ist der Schöpfergeist, denn Sinnlichkeit sehnt sich nach Neuem. Schönheit ist Reiz, Würde und Herrlichkeit zugleich. Darüber hinaus…
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Falsche Propheten

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  Es liegt nicht in meiner Natur Leute zu diffamieren, aber das soziale Netzwerk bot mir wieder einmal die Gelegenheit mich mit willkürlichen Maskenträgern zu beschäftigen. Ein klassisches Beispiel von solcher Sorte wäre der berner Saint von Lux. Sein Porträt scheint himmlisch, luxisch und astralisch. Ein Bote aus einer metaphysischen und parapsychologischen Parallelwelt. Er deckt mit seinen…
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Will to attachment

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  So geht es uns in der Musik: erst muß man eine Figur und Weise überhaupt hören lernen, heraushören, unterscheiden, als ein Leben für sich isolieren und abgrenzen; dann braucht es Mühe und guten Willen, sie zu ertragen, trotz ihrer Fremdheit, Geduld gegen ihren Blick und Ausdruck, Mildherzigkeit gegen das Wunderliche an ihr zu üben…
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